Hockey: Von 0:6 zu fast-Sensation – FHTC-Mädels auf Platz 6
geschrieben von Tobias SeifertDie weibliche U14 des FHTC beendet die Ostdeutschen Meisterschaft (ODM) in der Freiberger Heubner-Halle aus Platz sechs.
Doch was auf dem Papier wie die exakte Wiederholung des Ergebnis der letzten Saison aussieht, fühlte sich nicht nur für das Team selbst sondern auch für die über 200 Zuschauer auf den Rängen anders an. Und das lag nicht nur am Auftritt vor heimischem Publikum.
„Mit etwas mehr Glück beenden wir den Wettbewerb auch auf Rang fünf“, ordnete Coach Herbert Seifert das Abschneiden seiner Schützlinge bei fünfte Freiberger Teilnahme an Ostdeutschen Meisterschaft seit 2006 in dieser Altersklasse ins richtige Licht. „Im Turnierverlauf zeigte unsere Formkurve nach oben.“ Nach der Eröffnung des Turniers durch Oberbürgermeisterkandidat Philipp Preißler und die FHTC-Vorsitzenden Stephan Dittrich und Tobias Seifert unter musikalischer Begleitung des Posaunenchors Großschirma mit dem Steigerlied standen insgesamt 16 Spiele an. „Wir haben eins unserer vier Spiele hier bei der ODM gegen Erfurt mit 2:0 gewonnen und damit den dritten ODM-Sieg überhaupt geholt“, freute sich der 69-jährige. Mit dem Sieg ließen die Bergstädterinnen in der Endabrechnung den Erfurter HC hinter sich. „Aber was noch viel wichtiger ist, nach den Auftaktniederlagen gegen den neuen Ostdeutschen Meister TuS Lichterfelde (0:5) haben wir schnell gelernt und gegen den späteren Drittplatzierten und Berliner Meister mit einem knappen 0:1 fast die Sensation auf der Kelle.“ Erst zwei Minuten vor Ultimo mussten sich die bravourös kämpfenden Freibergerinnen geschlagen geben. Und auch im Spiel um Platz fünf gegen den Mitteldeutschen Meister ATV Leipzig machte der FHTC das, was gegen Zehlendorf und Erfurt wirkte - viel Kampfgeist. Und tatsächlich gingen die Gelb-schwarzen durch Marit Sachse in Führung. „Am Ende war stand dann das knappe 1:2 wie schon bei der letzten ODM in Berlin. Aber es war unsere beste Saisonleistung im dritten Aufeinandertreffen mit dem ATV.“ Und so blieb der Kampf um den Titel ein Berliner Duell, was TuS Lichterfelde am Ende knapp mit 2:1 gegen die Zehlendorfer Wespen für sich entschied. Der Berliner Vizemeister Berliner Hockeyclub (BHC) gecoacht von Olympiasiegerin, Rekordsnationalspielerin und Fahnenträgerin Natascha Keller zog gegen Zehlendorf 88 im Kampf um das dritte Ticket zur Nord-Ostdeutschen Meisterschaft mit 0:5 den Kürzeren.
„Natascha Keller bescheinigte uns so wie alle andere Gäste eine gelungene Veranstaltung mit einer tollen Sporthalle “, freute sich Seifert. Zudem war sich der Coach mit Vorsitzendem Stephan Dittrich bei der Siegerehrung einig: „Großen Dank an unser ehrenamtliches Helferteam, Turnierleitung und Schiedsrichter ohne die man eine solche Veranstaltung inklusive Versorgung nicht stemmen kann.“ Der Freiberger Trainer blickt optimistisch auf die Feldsaison. „Die Mädels spielen ab der Feldsaison gemeinsam in der WU16 weiter. Wenn wir so weiterarbeiten und alle zur Stange halten, ist mir um die kommenden Aufgaben mit dem Team überhaupt nicht bange.“
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