Montag, 26 Januar 2026 22:37

Hockey: Weibliche U14 schürft Silber

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Silber spielte als Edelmetall hinter seinem sonnenfarbenen Pendant nur die zweite Geige.

Doch zuletzt fiel die Gold-Silber Ratio im Welthandel auf ein 14-Jahrestief. Auch im Freiberger Hockeysport schätzt man Wochenende bei der weiblichen U14 das weiße Metall. Und das liegt in dem Falle mal nicht am historischen Silberfund 1168 in Christiansdorf (dem heutigen Freiberg), sondern an der Mitteldeutschen Meisterschaft im Hallenhockey. Denn hier schürften die Gelb-schwarzen bei der Endrunde in Erfurt mit dem Halbfinalsieg gegen den ESV Dresden (1:0) Silber. Gleichzeitig löste der FHTC eins von drei heiß begehrten Tickets zur Ostdeutschen Meisterschaft. Im Finale um gegen den ATV Leipzig war dann allerdings die Luft raus. „Wir bekommen sofort zwei Gegentreffer und haben den Start verschlafen“, berichtet Coach Herbert Seifert. „Und spätestens beim 0:3 war für uns das Finale abgehakt“, schildert der 69-jährige den Verlauf. „Aber wichtiger war für uns das Erreichen der Endrunde und das Lösen des Tickets für die Ostdeutsche Meisterschaft. Denn nun können wir in Freiberg bei der Ostdeutschen Meisterschaft auflaufen. Ein großer Erfolg für uns.“ Am kommenden Wochenende richtet der Freiberger HTC zusammen mit dem Mitteldeutschen Hockeyspielbetrieb und dem Ostdeutschen Hockeyverband die Ostdeutsche Meisterschaft (ODM) für die WU14 in der Freiberger Heubner-Halle aus. „Das wird für uns die perfekte Bühne um die Mädels gegen extrem starke Gegner zu fordern und zu fördern. Das ist unser Ziel“, blickt der A-Trainer voraus. „Wir versuchen, besonders gegen die Berliner Teams keine hohen Niederlagen zu kassieren. Alles andere wird sich vor Ort zeigen.“ Die ODM-Teilnahme des FHTC vor heimischem Publikum kann als historisch bezeichnet werden. Bei den insgesamt fünf seit 2005 in Freiberg ausgetragenen ODMs im Hallenhockey schaffte der FHTC bisher nur in 2006 die Qualifikation (Platz sechs). Die beste Platzierung beim selben Turnier sprang mit Rang fünf in 2019 in Berlin heraus. Weiterhin reichte es in 2023 (Berlin) zu Rang sieben und in 2025 (Berlin) ebenfalls zu Rang sechs. „Die Trauben hängen hoch, aber genau darin liegt ja der Reiz.“ Die Zeit wäre also reif, eine ODM-Platzierungs Ratio einzuführen. Ein fallender Trend wäre ein großer Erfolg.

Teilnehmer in diesem Jahr sind aus Berlin Zehlendorf 88, Berliner HC, die Zehlendorfer Wespen und TuS Lichterfelde. Aus Mitteldeutschland laufen ATV Leipzig, Freiberger HTC, Erfurter HC auf. Aus Mecklenburg Vorpommern sagte der Schweriner SC seine Teilnahme in Freiberg ab. 

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