Die Damenmannschaft des Freiberger HTC siegt in der Freiberger Heubner-Halle im Heimspiel gegen den Tresenwalder HC II mit 1:4 und reiht sich vorerst auf Tabellenrang zwei ein. Doch die richtigen Bewährungsproben folgen erst.
„Wir haben heute unsere Pflicht erfüllt und verdient die ersten drei Punkte geholt“, freute sich Coach Eric Timmich. „Unser Team hat sich gegenüber der letzten Hallensaison in der Verteidigung verändert“, berichtete der 26-Jährige. Zahlreiche Jugendspieler rückten ins Aufgebot, neben den etablierten Spielerinnen Anna Schröder, Lara-Sophie von Wolfersdorf und Lena Freytag übernahmen erstmals die Jugendspielerinnen Martha Brückner und Nele Leppelmeier Defensiv-Aufgaben. „Uns fehlen mit Lisa-Marie von Wolfersdorf und Stefanie Oertel (Hallenpause) sowie Jette Papendick (Verletzung) bewährte Kräfte im Aufgebot, aber die Umstellungen haben gepasst. Bis auf einen Gegentreffer haben wir hinten wirklich gut gestanden, den Rest hat Lara Fleischer heute durch ihre vielen Paraden für uns klar gemacht.“ Auch die Sturmabteilung verjünge sich, Kaja Plate und Jaqueline Bitterling liefen erstmals im Damendress unter dem Hallendach auf. Trotzdem war es Routinier Corinna Höhne, die mit Ihren ersten beiden Saisontreffern den FHTC auf die Siegerstraße brachte. Doch die 17-Jährige Debütantin Bitterling krönte ihre gute Leistung nicht nur mit ihrem ersten Hallentreffer für das Damenteam, sondern ebnete den Weg zu drei FHTC-Punkten. Selbst die künstliche Überzahl der Gäste durch Torhüterwechsel im Schlussviertel meisterten die Gelb-schwarzen mit Bravour und brachten den Sieg dem 4:1 durch Anna Schröder nach Strafecke endgültig in trockene Tücher. „Nun geht es aber für uns in der Liga richtig zur Sache“. Am 30. November muss der FHTC beim amtierenden Mitteldeutschen Meister TSV Leuna ran, danach kommt Vizemeister ESV Dresden I in die Freiberger Heubner-Halle. „Die Trauben hängen hoch, aber wir denken von Spiel zu Spiel und versuchen auch in den kommenden Spielen hinten sicher zu stehen. Der Rest kommt dann schon.“
Es ist der vierte Start der Gelb-schwarzen seit der Saison 2022/2023 in Mitteldeutschlands Oberhaus, nachdem 2020 der Aufstieg am grünen Tisch in die Regionalliga OST gelang und 2021 der direkte Zwangsabstieg folgte.
FHTC: L.-M. v. Wolfersdorf, Fleischer, Göpffarth, Bittermann, Brückner, Leppelmeier, Bitterling (1), Höhne (2), Schröder (1), Freytag, Seiler, Plate