Donnerstag, 23 März 2017 21:29

Hockeynachwuchs: B-Mädchen halten FHTC-Fahne hoch

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Der Freiberger HTC hat die Hallensaison auch im Nachwuchsbereich abgeschlossen. Mit dem Meisterschaftsbronze in der Mitteldeutschen Meisterschaft holten die Mädchen B (AK 11) als einziges Team einen Treppchenplatz und damit eine Bronzemedaille nach Freiberg. 
 "Für die B-Mädchen wäre sogar Platz 2 und damit die Teilnahme am Spreepokal in Güstrow drin gewesen", resümiert Hockeysportchef Herbert Seifert. "Nur zwei Tore haben am Ende gefehlt, um noch an Niesky vorbeizuziehen. Das war sehr unglücklich." 
 
Mit drei weiblichen und vier männlichen Nachwuchsmannschaften startete der Verein in die Spielzeit unter dem Hallendach. Die Teams liefen hierbei in vier verschiedenen Altersklassen im Mitteldeutschen Hockeyspielbetrieb in den Meisterschaftswettbewerben auf. Noch im letzten Jahr hatte der FHTC zwei Teams in die Pokalwettbewerben geschickt, welche leistungsachwächeren Mannschaften mit Quereinsteigern einen fördernden Wettbewerb zu ermöglichen soll. "Darunter waren auch die B-Mädchen. Dieses Jahr haben wir die Messlatte aber in allen Teams bewusst höher gelegt", erklärt Seifert. "Wir wollten uns dem stärkeren Wettbewerb stellen. Bei den B-Mädchen hat dies sehr gut geklappt. Insgesamt aber sind sie Ergebnisse nicht so ausgefallen, wie wir uns das erhofft haben. Es sollten schon über alle Teams hinweg mehr vordere Plätze herausspringen, das ist uns leider nicht gelungen. Nur das B-Mädchenteam schaffte es aufs Podest." Die Mannschaft der Mädchen C (AK 09-10) scheiterte im kleinen Finale und verpasste Bronze nur knapp (Mitteldeutscher Meister SV Motor Meerane). Die weibliche Jugend B (AK 15-16) blieb hingegen hinter den Erwartungen zurück und beendet die Meisterschaft auf Rang fünf (Mitteldeutscher Meister Post SV Chemnitz) . "Wir sind gerade in der Jugend nicht mehr so stark aufgestellt wie in den Vorjahren, zudem haderte das Team mit vielen engen Entscheidungen." 
 

Männlicher Bereich bleibt hinter Erwartungen zurück, fehlt bei zwei Spieltagen

Die Knaben A (AK 13-14) bewältigten ihren Wettbewerb mit achtbaren Ergebnissen und landeten in der Endabrechnung einer starken Konkurrenz auf Rang 5 (Mitteldeutscher Meister Cöthener HC), während sich die Knaben B (AK11-12) mit dem letzten Platz (Mitteldeutscher Meister SSC Jena) begnügen müssen. Auch die jüngste Alterklasse männlichen Bereich (AK 09-10), die Knaben C kamen nicht über den vorletzten Platz von insgesamt 17 gemeldeten Mannschaften (Mitteldeutscher Meister Cöthener HC)  hinaus. Die männliche Jugend B (AK 15-16) reihte sich in der Endabrechnung mit Platz 9 ebenfalls am Ende der Tabelle ein (Mitteldeutscher Meister SSC Jena). "Wir hatten uns hier klar mehr erhofft", so Seifert. "Zudem sind die beiden ausgefallenen Spieltage bei den Knaben B und der männlichen Jugend B absolut unbefriedigend, hier müssen wir als Verein in Zukunft Farbe bekennen und besonders darauf einwirken, dass der Spielbetrieb eingehalten wird." Wegen Schlechtwetter (Knaben B) und fehlenden Spielern (männliche Jugend B) fehlten beide Teams je einmal bei Auswärtsspielen. "Wir wollten gerade den B-Jugendlichen mehr Spielzeit auf starken Niveau ermöglichen, das wurde durch die Spieler augenscheinlich nicht honoriert." Der FHTC musste für die Fehlzeiten empfindliche Strafgelder an den SHV abführen.
 

Weitere C-Trainer ausgebildet

Vor der anstehenden Feldsaison sieht Seifert auf den Club viel Trainingsarbeit zukommen, verweist aber auf das aufgestockte Trainerpersonal als entscheidenden Ansatzpunkt. "Wir haben mit Lucienne Münch und Damenspielerin Stephanie Oertel zwei weitere Trainerinnen mit C-Lizenz ausbilden können und sehen uns vor der kommenden Feldsaison gut aufgestellt. Zehn Trainer und Trainerinnen werden sich dann um unseren Nachwuchsbereich kümmern. Der aufwendigen Trainings- und Spielbetrieb erfordert dies." 
 

Talente überregional aktiv

Der eingeschlagene Weg trug unter dem Hallendach aus Talentesicht Früchte: Mit Martin Papendick, 14 und Greta Rehagel, 15 waren wieder zwei Freiberger Aktive auf überregionaler Ebene in die Auswahlteams Mitteldeutschlands berufen. "Martin nahm mit der Mitteldeutschen Auswahl am Franz-Schmitz-Pokal in Hannover teil, Greta war mit der Mitteldeutschen Auswahl beim Länderpokal Hessenschild ebenfalls in Hannover aktiv. Darauf können wir stolz sein und aufbauen", so Seifert mit einem lachenden und einem weinenden Auge. "Martin wird ab der Feldsaison für den ESV Dresden auflaufen."
 
Der Club wird trotzdem in wieder in zahlreichen Wettbewerben vertreten sein. "Derzeit planen wir mit sechs Mannschaften im Spielbetrieb." Außerdem wurde dem FHTC vom Landessportbund für das Jahr 2017 der Status Talentstützpunkt in der Sportart Hockey zuerkannt."Das sollte uns weiteren Auftrieb geben, denn Talente aus Ostsachsen werden dann wöchentlich bei uns an der Hainichener Straße trainieren."