Montag, 15 Januar 2018 20:02

Hockey: Herren verlieren Anschluss zur Spitze

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Hatten Sand im Getriebe: Die Herren des FHTC um Moritz Preußler Hatten Sand im Getriebe: Die Herren des FHTC um Moritz Preußler Foto: Andreas Seiler

Die Herrenmannschaft des FHTC startete zum Jahresauftakt holprig in die Rückrunde der ersten Mitteldeutschen Verbandsliga.

Am 3. Spieltag in der Freiberger Heubner-Halle kamen die Gelb-schwarzen gegen Tabellenfünften ATV Leipzig II nicht über ein 5:5 Unentschieden hinaus. Auch gegen den neuen Tabellenzweiten Osternienburger HC II lief es nicht besser, hier unterlagen die Bergstädter klar mit 0:8. Durch die magere Punktausbeute verlor das bisher ungeschlagene Freiberger Team nicht nur gegenüber dem erneut doppelt siegreichen Klassenprimus HC Niesky an Boden, sondern auch Tabellenrang zwei. Für den FHTC geht es runter auf den dritten Rang. "Wir haben heute unsere Grenzen schon recht deutlich auf gezeigt bekommen", schätzte Routinier Ralf Boeck die Leistung des FHTC ein. "Gegen die souverän und technisch gut ausgebildeten Reserven der Regional- und Bundesligisten waren wir heute stark gefordert und haben uns gegen die starken Defensiven sehr schwer getan. Das hat gegen Leipzig etwas besser geklappt als gegen Osternienburg. Vielleichgt haben wir uns auch selbst zu sehr unter Druck gesetzt, gerade zu Hause will man ja eigentlich das Optimum abrufen. Aber irgendwie ist uns heute vieles nicht gelungen." Gegen den ATV musste FHTC-Keeper Franz Kraus schon nach 3 Spielminuten die Kugel das erste Mal aus den Maschen holen - und dass obwohl die Leipziger permanent ohne Torwart, dafür aber mit einem (sechsten) Feldspieler mehr auf dem Feld agierten. Zwar drehten Philipp Wella (10.) und Youngster Max Müller (13.) die Partie, doch der ATV ließ sich über die gesamte Spielzeit nicht abschütteln ging selbst nach weiteren Freiberger Treffern von Henning Seibel (28.) und Wella (29.) immer wieder in Führung, so dass der FHTC drei Minuten vor Ultimo ebenfalls mit der Herausnahme von Torwart Kraus zu Gunsten eines sechsten Feldspielers alles auf eine Karte setzten musste. Und dies brachte Erfolg: Spielertrainer Benjamin Ströhle traf kurz vor Abpfiff zum 5:5 Endstand. Gegen Osternienburg hingegen lief für den FHTC nichts zusammen, gerade einmal drei Torchancen gab es über die gesamte Spielzteit von zweimal 20 Spielminuten zu verzeichen. Zu wenig gegen die routinierten und technisch versierten Spieler aus dem berühmten Hockeydorf. Am Ende stand eine deutliche acht auf der Toranzeige zu Gunsten der Gäste. "Wir wollen das jetzt so schnell es geht abhaken und müssen uns gut auf die kommenden Aufgaben vorbereiten. Wir wissen aber, dass wir im Kampf um die Spitze jetzt schon sechs Punkte Rückstand auf Niesky haben. Das ist schon ordentlich Holz, und dies aufzuholen wird sehr schwer", schätze Boeck ein. Schon am kommenden Wochenende geht es für den FHTC in Erfurt gegen Spitzenreiter Niesky und Erfurt weiter. "Dort müssen wir schon alles in die Waagschale werfen, um oben noch ein Wörtchen mitzureden zu können."

 
FHTC Ströhle (1), Kraus, Boeck, Timich, Müller (1), Kaulfürst, Seibel (1), Steinbrink, Wella (2), T. Radach, C. Radach, Preußler

 

Bilder aus Freiberg

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