Die gelb-schwarzen unterlagen beim Tabellenführer und Neuoberligisten ATV Leipzig II mit 1:3 (0:2) und verpassten damit die Krönung einer starken Saison. Nur ein Sieg hätte dem Liganeuling den direkten Durchmarsch ins Mitteldeutsche Hockeyoberhaus beschert.
„Für uns war das heute schon eine große Enttäuschung“, verriet Michael Krieger nach dem Spiel. „Ein Spiel – Ein Sieg, und wir wären durch gewesen. Aber so einfach war es heute nicht. Wir sind hier eindeutig zu zaghaft und kraftlos aufgetreten. Die Leipziger haben uns hier heute klar den Schneid abgekauft.“ Die Bergstädter kamen auf dem Leipziger Geläuf erst nach einen Eingewöhnungsphase zurecht - da stand es bereits 0:2 aus Freiberger Sicht. Ein Angriff und eine Strafecke reichten den laufstarken Leipzigern zur sicheren Führung. „Wir hatten so unsere Problemchen durch springende Bälle beim Passspiel mit dem Belag, aber davon abgesehen waren wir immer nur zweiter Sieger. Die Leipziger waren heute läuferisch und kämpferisch besser als wir. Wahrscheinlich spielte bei uns auch eine gehörige Portion Unsicherheit eine Rolle. Wir wussten, dass wir hier in Probstheida gewinnen müssen. Das hat uns eine Weile richtig gehemmt“, so der 22-jährige Stürmer und Bergakademiestudent. Nach dem Pausentee keimte im Freiberger Lager noch einmal Hoffnung, als Krieger nach einem schnellen Angriff des FHTC den Anschlusstreffer markierte. „Hier haben wir mal gezeigt, dass wir es können. Leider gelangen uns solche Aktionen viel zu wenig. Gerade unser Mittelfeld war heute nahezu unsichtbar“. Doch die Leipziger machten mit dem 3:1 zehn Minuten vor Schluss den Sack endgültig zu. „Es hilft nichts, es hat heute leider nicht ganz gereicht. Letztendlich fallen uns jetzt die drei Unentschieden aus den ersten drei Spielen auf die Füße. Aber wir können auf unsere erste Saison in der ersten Mitteldeutschen Verbandsliga wirklich stolz sein. Wir haben uns in der Tablelle kontinuierlich nach oben gearbeitet und uns stetig verbessert. Die Grafiken von Karl-Heinz zeigten das ja eindrucksvoll“, so Krieger mit einem Lächeln. Die Bergstädter gehen nun in die Sommerpause und geben bereits das Ziel für die kommenden Spielzeit aus. „Der Aufstieg. Alles andere wäre auch nach dieser Saison vermessen.“
FHTC: T. Seifert, T. Ritter, M. Krieger (1), R. Boeck, P. Wella, C. Römmler, M. Papendick, M. Dietrich, M. Popp, B. Ströhle, B. Budach, M.Seifert, J. Hamperl
Gemeinsam für ein Ziel einsetzen, sich in die Mannschaft eingliedern, dabei seine Persönlichkeit einbringen, gemeinsam auch den Erfolg erleben und feiern, in Niederlagen zusammenhalten
Hockey ist ein ungefährliches Spiel, die Spieler werden durch das Regelwerk geschützt, von klein auf zu sportlichem Umgang mit Sportgerät und Achtung des gegnerischen Teams erzogen
Technik entscheidet: Geschicklichkeit im Umgang mit Stock und Ball sind gefragt, vielseitige sportliche Ausbildung und Kreativität wird gefördert, Koordination verbessert